Roederalle Spaziergang

Roedernalle

Dieser Spaziergang über die südliche Roedernalle bietet ein spannendes Nebeneinander von Historie und gegenwärtiger Industriekultur. Er beginnt am heutigen S-Bahnhof Alt Reinickendorf, der aus dem Jahr 1893, dem Eröffnungsjahr der sogenannten Kremmener Bahn, stammt. Er bildete die die Grundlage für das Entstehen der Industriebgebiete von Tegel, Borsigwalde und Reinickendorf.  1907 folgte der Güterbahnhof Reinickendorf, von dem aus mit zwei Industriebahnen die umliegenden, sich neu entwickelnden Industriegebiete erreicht werden konnten.

Die Roedernalle trägt ihren Namen nach Siegfried Graf von Roedern, der sich als Landrat des Kreises Niederbarnim insbesondere um den Ausbau der Infrastruktur der nördlich Berlins gelegenen Landgemeinden verdient gemacht hatte. Gegen 1900 siedelten sich entlang dieser nach Oranienburg führenden Chaussee Industriebetriebe an, denen es in Berlin zu eng geworden war. Es waren eher mittelständische Unternehmen, die von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt erfolgreich am Markt agierten, eben "Hidden Champions", wie man heute in Fachkreisen sagt – und diese Tradition der "Hidden Champions" wirkt erfreulicherweise bis in unsere Zeit hinein.

 

Holzmann-Bildarchiv

Zum Projektstand „Holzmann-Bildarchiv“ – ein Zwischenbericht

Zum Projektstand „Holzmann-Bildarchiv“ – ein Zwischenbericht Im Mai 2018 fiel der Startschuss für das Projekt zur Digitalisierung von mehreren hunderttausend Fotos aus hundert Jahren weltweiter Bautätigkeit des Holzmann-Konzerns. Wie ist die augenblickliche Situation? Weiterlesen ...

DDG Tagung

DDG-Archiv im BBWA

In der Charité fand die Arbeitssitzung der „Arbeitsgemeinschaft für Geschichte der Dermatologie und Venerologie“ als Vorprogramm am Tag vor der 50. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft statt, die vom 1. bis 4. Mai im CityCube Berlin ausgerichtet wurde. Die Sitzung widmete sich in verschiedenen Vorträgen den fünfzig vergangenen Jahrestagungen, ihren medizinischen und organisatorischen Besonderheiten und ihren historischen Kontexten. Diese Rückschau ergänzte BBWA-Geschäftsführer Björn Berghausen mit einem Vortrag über das Historische Archiv der Gesellschaft, das sich seit 2013 im Wirtschaftsarchiv befindet.
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Ausstellung Prora

Es sollte das größte Seebad der Welt werden ...

Zwischen 1936 und 1939 wurde im Auftrag der „NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude“  KdF-Seebad Rügen in Prora  gebaut und in großen Teilen auch vollendet. Mit dem Titel „Baustelle Prora 1936-1942 und 2000-2019“ entsteht zurzeit eine Werkausstellung mit bisher unveröffentlichten Fotos und Dokumenten zum Bau der Anlage aus dem Bildarchiv „Holzmann“,  Gezeigt werden soll darüber hinaus das Fotoalbum eines jungen Bauingenieurs aus dem Büro der damaligen Bauleitung und Pläne des zentralen Statikers des KdF-Seebades, Adolf Leber. Allen ausgestellten Fotografien werden aktuelle Fotos gegenübergestellt. Die Ausstellung wird im September 2019 eröffnet. 

Vortrag Ehrenamt 2

BBWA stellt Ehrenamtsprojekte in Göttingen und Leipzig vor

Am 29. Und 30. April fand in Göttingen der 4. Nieder-sächsische Archivtag des VNA zum Thema „Neue Köpfe, neue Themen – Herausforderungen für Archive im 21. Jahrhundert“ statt. In diesem Rahmen hielt BBWA-Geschäftsführer Björn Berghausen einen Vortrag über die Ehrenamtsprojekte im Wirtschaftsarchiv: „Die Crowd im Archiv – Ehrenamtliche Mitarbeit integrieren“.

Auch sein Vortrag „Außer Dienst – Ehrenamtsprojekte im Berliner Wirtschaftsarchiv“ auf dem 23. Sächsischen Archivtag am 17.Mai 2019 in Leipzig hatte die Arbeit von Ehrenamtlichen im BBWA zum Thema.