„Die beiden Lausitzen. Wirtschaft, Geschichte und Industriekultur in Brandenburg und Sachsen“

Der Tagungsband richtet den Blick auf beide Lausitzen und verfolgt einen übergreifenden historischen und aktuellen Ansatz. Es werden sowohl die Nieder- als auch die Oberlausitz in den Mittelpunkt gestellt, regional historische wie aktuelle wirtschaftliche Fragen integriert und schließlich – unter Rückgriff auf den Begriff Industriekultur – die Zukunft der Industrieregion Lausitz diskutiert. Beispielhaft werden das Industriekulturerbe der Lausitz als Ressource für Bildung, Tourismus und Architektur beleuchtet , Transformationsprozesse aus ökonomischer Sicht betrachtet, Geschichte und Strukturen aufgezeigt, die Entwicklung der Energieregion und weiterer Wirtschaftszweige wie der Textilbranche, des Sparkassen- und des Verkehrswesens sowie die Lausitz als Migrationslandschaft im 19.Jahrhundert diskutiert. Nach einer Einleitung der Herausgeber zeichnen 14 Beiträge die von Wissenschaftlern und Unternehmern im Plenum gehaltenen Vorträge nach. Die Veranstaltung war Teil des Themenjahres des Kulturlandes Brandenburg „Preußen – Sachsen – Brandenburg. Nachbarschaften im Wandel“.

„Die brandenburgischen und die sächsischen Teile der Niederlausitz bilden einen Wirtschaftsraum mit einem gemeinsamen Industriekulturerbe. Wie dieser Wirtschaftsraum sich konstituiert und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit der Lausitzer Industriekultur bestehen, wird in dem demnächst vorliegenden Band diskutiert“, so kündigt der Klappentext des Bandes den Inhalt an.

Holzmann-Bildarchiv

Zum Projektstand „Holzmann-Bildarchiv“ – ein Zwischenbericht

Zum Projektstand „Holzmann-Bildarchiv“ – ein Zwischenbericht Im Mai 2018 fiel der Startschuss für das Projekt zur Digitalisierung von mehreren hunderttausend Fotos aus hundert Jahren weltweiter Bautätigkeit des Holzmann-Konzerns. Wie ist die augenblickliche Situation? Weiterlesen ...

DDG Tagung

DDG-Archiv im BBWA

In der Charité fand die Arbeitssitzung der „Arbeitsgemeinschaft für Geschichte der Dermatologie und Venerologie“ als Vorprogramm am Tag vor der 50. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft statt, die vom 1. bis 4. Mai im CityCube Berlin ausgerichtet wurde. Die Sitzung widmete sich in verschiedenen Vorträgen den fünfzig vergangenen Jahrestagungen, ihren medizinischen und organisatorischen Besonderheiten und ihren historischen Kontexten. Diese Rückschau ergänzte BBWA-Geschäftsführer Björn Berghausen mit einem Vortrag über das Historische Archiv der Gesellschaft, das sich seit 2013 im Wirtschaftsarchiv befindet.
Mehr …

Ausstellung Prora

Es sollte das größte Seebad der Welt werden ...

Zwischen 1936 und 1939 wurde im Auftrag der „NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude“  KdF-Seebad Rügen in Prora  gebaut und in großen Teilen auch vollendet. Mit dem Titel „Baustelle Prora 1936-1942 und 2000-2019“ entsteht zurzeit eine Werkausstellung mit bisher unveröffentlichten Fotos und Dokumenten zum Bau der Anlage aus dem Bildarchiv „Holzmann“,  Gezeigt werden soll darüber hinaus das Fotoalbum eines jungen Bauingenieurs aus dem Büro der damaligen Bauleitung und Pläne des zentralen Statikers des KdF-Seebades, Adolf Leber. Allen ausgestellten Fotografien werden aktuelle Fotos gegenübergestellt. Die Ausstellung wird im September 2019 eröffnet. 

Vortrag Ehrenamt 2

BBWA stellt Ehrenamtsprojekte in Göttingen und Leipzig vor

Am 29. Und 30. April fand in Göttingen der 4. Nieder-sächsische Archivtag des VNA zum Thema „Neue Köpfe, neue Themen – Herausforderungen für Archive im 21. Jahrhundert“ statt. In diesem Rahmen hielt BBWA-Geschäftsführer Björn Berghausen einen Vortrag über die Ehrenamtsprojekte im Wirtschaftsarchiv: „Die Crowd im Archiv – Ehrenamtliche Mitarbeit integrieren“.

Auch sein Vortrag „Außer Dienst – Ehrenamtsprojekte im Berliner Wirtschaftsarchiv“ auf dem 23. Sächsischen Archivtag am 17.Mai 2019 in Leipzig hatte die Arbeit von Ehrenamtlichen im BBWA zum Thema.